Nov 08 2009
Energiefragen.org Podcast, Folge 016
In den letzten Jahren war sehr oft von Peak Oil die Rede: Die Ölproduktion werde ein Maximum erreichen, weil sich die Vorräte erschöpfen. Die International Energy Agency hat nun aber gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen IHS Cera und der Deutschen Bank eine Studie veröffentlicht, die ein Ölfördermaximum aufgrund sinkender Nachfrage erwartet. Darüber berichtet das Wall Street Journal und schreibt die Financial Times Deutschland (FTD) in einem Kolumne.
In der letzten Zeit wurden an sehr vielen Orten Erdwärmeborungen durchgeführt, um einen nachhaltigeren Energiekonsum zu ermöglichen. Es gab aber einige Zwischenfälle: Ende 2006 wurden in Basel Tiefenbohrungen durchgeführt, die zu Erbeben der Stärke 3.4 Richter führten, wie der Spiegel berichtet. Erdwärmebohrungen in Laufen (Südbaden) 2007 führten dazu, dass sich die Altstadt seitdem um etwa 1 cm pro Monat hebt, wie in der FTD zu lesen ist. Und letzte Woche trafen Erdwärmebohrungen neben dem Hessischen Finanzministerium in Wiesbaden eine Wasserblase unter hohem Druck in 130 m Tiefe, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet. Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) empfiehlt aber, einem Kredit für Probebohrungen in Zürich zuzustimmen.
Ein Händler konnte durch nicht autorisierte Wetten den Ölpreis beeinflussen, wie FT Alphaville und FTD berichten.
Die US-amerikanische Regulierungsbehörde CFTC will Spekulationen auf Rohstoffe beschränken, wie in Reuters, die Financial Times und Bloomberg zu lesen ist.
Zuletzt berichten wir noch über das Projekt DESERTEC. Eine Beschreibung des Projektes findet sich in der FTD und auf Wikipedia. Greenpeace steht dem Projekt positiv gegenüber.
Podcast hören:
